Körper passt, Kopf nicht

„Tempo passt, Distanz noch nicht“ hieß mein vorletzter Blog-Eintrag. Der letzte Eintrag handelte dann von meinem sehr erfolgreichen 24h-Lauf. Jetzt weiß ich (und auch mein guter Lauffreund Lutz, s. Kommentare), dass es mit meiner Selbsteinschätzung nicht weit her sein kann…

Eine Ausrede für einen LaLa Abbruch habe ich nun nicht mehr. Dummerweise habe ich letzte Woche den Bremen Marathon abgesagt, weil ich der Meinung war, dass ich das Ding nicht durchlaufen kann. Vermutlich stimmt das auch, durchlaufen kann ich ihn wohl nicht, aber die Distanz habe ich drauf.

Netterweise haben die Bremer meinen Startplatz auf 2012 vorgetragen. Aber gerade deshalb möchte ich jetzt nicht ankommen und sagen, dass ich doch dieses Jahr laufen möchte… Egal, vielleicht laufe ich dann „spontan“ einen Herbstmarathon. Ganz schön überheblich, was? Aber ich weiss ja jetzt, dass es kein Problem ist, an einem Tag 42,195 km zu laufen, selbst bei einem Schnitt von 7 min./km kommt man noch vor dem Besenwagen ins Ziel. Sicher, ich habe letzten Sonntag auch 90 Minuten-Pausen gemacht, aber „gehen geht immer“… Ich habe letztes Wochenende eine extrem wichtige Erfahrung gemacht: das richtige Tempo ist viel viel wichtiger als alles andere, wenn es auf Distanz ankommt. „Tempo killt, nicht die Distanz“ heißt es ja auch. Klingt alles simpel und nach Binsenweisheit, aber gerade beim Tempo ist es eben ein Unterschied, ob man mit 5:50 min. oder 6:30 min. pro km unterwegs ist. Das schreibe ich mir für die nächsten 30er hinter die Ohren.

Ich bin seit Sonntag nicht mehr gelaufen. Heute wäre ich gerne los, aber das ging nicht, ich muss die Kinder hüten. Ich werde morgen, Samstag und Sonntag laufen, und ich freu mich schon drauf! Und ich schaue schon nach weiteren Veranstaltungen…

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