Pustekuchen

Von wegen, Form konserviert! Ich bin bei keiner Trainingseinheit so gescheitert wie gestern!

Wie gestern schon angekündigt, hatte ich 6-8×1000 in 4:40 mit 500m TP auf dem Zettel. Gestern Morgen war es bedeckt und warm, später zogen Regenwolken auf, es regnete kurz und wenig, kühlte aber auf unter 20° ab. Als ich dann zum Laufen rausging, kam gerade die Sonne wieder durch, und die Temperaturen kletterten wieder auf über 20°. Durch die Feuchtigkeit war es recht drückend und ich hatte schon so eine Vorahnung.

Nach 1 km Einlaufen zog ich das erste Intervall an und hatte zu kämpfen, es in 4:42 zu schaffen. Die Trabpause versuchte ich so langsam wie möglich zu laufen, um dann das nächste Intervall nach 500 Metern abzubrechen. Keine Chance, das geforderte Tempo durchzuhalten! Ich beschloss, erstmal irgendwie weiterzulaufen, ließ das Training in meiner Uhr aber weiterlaufen. So lief ich immer 500 Meter um 5:45 min./km, um dann das Intervall sofort wegzudrücken, damit die Uhr mit ihrem Gepiepe nicht nervt. Dann wieder 500 Meter „irgendwie“ und Intervall wegdrücken.

Beim fünften oder sechsten Intervall versuchte ich es dann nochmal und musste wieder nach 500 Metern abbrechen. Daraufhin lief ich wieder langsamer und kam nach genau 10 Kilometern und etwas mehr als 56 Minuten wieder zu Hause an.

Der Frust war nicht besonders groß, auch heute nicht, denn ich hatte das ja schon ein wenig vorhergesehen. Überrascht hat mich lediglich, dass ich so schnell die Segel streichen musste, aber vielleicht lag das an den Wetter-Bedingungen.

Für den Vorermüdungslauf am Samstag (11-16km) und den LaLa am Sonntag (da geht’s erstmals wieder über 30 km) werde ich keine Änderungen am Plan vornehmen. In der nächsten Woche werde ich erneut versuchen, die Intervalle wie vorgegeben zu laufen. Wenn’s dann auch wieder nicht klappt, wird die Zielzeit korrigiert

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