Loch? Nö!

Viele sagen ja, Sie würden nach dem ersten Marathon bzw. nach dem Erreichen eines großen Ziels in ein Loch fallen. Meist handelt es sich dabei um ein Motivationsloch. Bei mir ist das irgendwie nicht der Fall. Ich plane bereits Marathonveranstaltungen und wie ich sie am besten in mein Privatleben (bzw. das Privatleben meiner Familie) integriere. Am besten auch noch so, dass alle etwas davon haben.

Ziemlich sicher ist, Stand heute, meine Teilnahme am Frankfurt Marathon. Der findet am 30. Oktober statt. Ein sinnvoller 12-Wochenplan würde in der ersten Augustwoche beginnen. Fixe private Termine in der Zeit von Anfang August bis Ende Oktober gibt es kaum, nur der Urlaub auf Mallorca in den Herbstferien – Ende Oktober. Dieser Urlaub liegt aber ideal in der Taperingzeit. Was kann es schöneres geben, als auf Malle zu tapern? Sportlich gibt es Anfang September noch den 24-Stundenlauf meines Vereins, der sich als Vorbereitung auch prima in den Trainingsplan integrieren lässt.

Am 1. Juli werden die Startpreise erhöht, also habe ich jetzt noch den ganzen Juni Zeit, mich anzumelden. Damit aber nicht genug. Freunden in Kopenhagen habe ich bereits vor Wochen vollmundig versprochen, 2012 den Marathon dort zu laufen. Der wird am 20. Mai 2012 stattfinden. Da steht die grobe Rahmenplanung ja schon für ein Jahr im Voraus! Oder gar für eineinhalb? Denn Berlin im Herbst wäre ja auch schön 😀 Und nachdem Sigerl mich auf den Reykjavik Marathon aufmerksam gemacht hat (s. Kommentare zu „Endorphinspeicher“), muss ich sagen, das würde mich ja auch noch reizen…

Ich bin letzten Freitag neun Kilometer langsam gelaufen; das lief gut und nichts tat weh. Nach dem Lauf hatte ich jedoch schwere Beine, das waren dann wohl die Nachwirkungen des Marathons. Am Wochenende und heute habe ich noch pausiert, ab morgen geht’s wieder zum Lauftreff. Noch ist Erholung angesagt!

2 Gedanken zu „Loch? Nö!“

  1. Hallo Steffen,

    also ich bin nach meinem ersten Marathon (vor, vielen, vielen Jahren) wirklich in ein Loch gefallen. Dazu sagen möchte ich, dass ich damals nur ein Ziel hatte: Eine Zeit unter drei Stunden. Als ich dann mit 2:57:07 über die Ziellinie lief, hab ich mich riesig gefreut, aber die Luft war raus. Was hätte ich noch erreichen können? 2:55:00, oder 2:50:00?? Beide Zeiten hätten den großen Aufwand nicht gerechtfertigt…. und so habe ich aufgehört.
    Für mich gilt also: Loch? Ja!

    Sportliche Grüße
    Sigerl

    PS: Für Reykjavik bin ich nun wieder motiviert, ich will deutlich unter 4 Stunden bleiben. Das wäre ein schönes Geschenk zu meinem runden Geburtstag.
    Und wenn dich der Reykjavik-Marathon interessiert, werde ich hier berichten.

  2. Hey Steffen,
    da sehen wir uns vielleicht im Startblock… :-) (Was gibst du denn für eine Zeit an?)
    Ich wünsche dir gute Besserung für deinen Fuß.
    Liebe Grüße
    Nicole

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