Ich bin Marathon!

Ich fange heute mal hinten an. Ganz hinten. Jetzt. Es ist Montag, fast Mittag, und ich sitze auf dem Sofa, habe mir gerade die Aufzeichnung des Hamburg Marathons angeschaut. „Immer schwerer werdende Bedingungen“, „so heiß, so drückend war’s noch nie beim Marathon in Hamburg“, „Temperaturen von über 25° – im Schatten, in der Sonne schwitzt man schon, ohne zu laufen!“. 

Was sogar für die Profis ein Problem war, war für alle Amateure natürlich ebenfalls eins. Wer dazu noch seinen ersten Marathon läuft, dem fehlt eben noch die Erfahrung, die Auswirkungen des Wetters besser einschätzen zu können. Ich habe die Strecke bewältigt, ich bin nach 4:19:28 laufend, strahlend, glücklich, ins Ziel gekommen und heute geht es mir – bis auf einen Mörder-Muskelkater in den Waden und einem unangenehmen Ziehen in den Achillesfersen – schon wieder richtig gut!

Aber nun dann doch von ganz vorne: Nudeln, Nudeln, Nudeln. Ich habe Freitag und Samstag so viele Nudeln gegessen, dass ich nichts anderes mehr essen konnte. Noch nicht mal eine Kleinigkeit vorm Fernseher. Dermaßen Kohlenhydrat-geschwängert und nach einer mäßigen Nacht, in der ich oft wach war, bin ich am Sonntag um 6:00h aus den Federn. Ein Brötchen mit Honig und zwei Tassen Kaffee später stieg ich in den Metronom, der mich von Hittfeld nach Hamburg bringen sollte. Lutz saß wie vereinbart im letzten Wagen. Im Zug saßen nur drei Gruppen: Marathonläufer, Begleiter von Marathonläufern und Nachtschwärmer, die gerade auf dem Heimweg waren, letztere auch gerne schlafend.

Als wir schließlich gegen 7:45h am Heiligengeistfeld aus der U-Bahn stiegen, war es in der Sonne schon recht warm. Lutz versicherte mir, dass es nicht über 21, 22 Grad hinausgehen solle, und zudem ab Mittag regnen würde, womit er leider zweimal Unrecht hatte. Die ganze Strecke über war es sonnig, warm und schwül. Lediglich nach etwa 3,5h sollten sich ein paar Wolken zeigen, die aber auch schnell wieder weg waren.

Wir standen noch ein wenig fachsimpelnd im Bereich der Kleiderbeutelabgabe, als plötzlich eine Frau auf uns zukam „na Steffen, schaffst Du heute Deine 3:45?“ Äääähh… „Ich bin Sommerregen“ fuhr sie fort. Jessica aus dem RW-Forum, die sich selbst als „kleines Mädchen in Laufklamotten“ bezeichnet. Das war eine schöne Überraschung und fortan konnten wir die Zeit bis zum Start zu dritt verbringen. Auf dem Weg zum Startblock wurde es mir bewusst und ich sagte zu Jessica „Du, wir laufen Marathon!“. Das erste Mal Gänsehaut für heute, aber nicht das letzte Mal… Da Lutz und ich in Startblock G standen und Jessica in Startblock H, verabschiedeten wir uns aber bald schon wieder, wünschten uns viel Erfolg und viel Spaß und gingen in den Startblock. Während andere Blocks wohl total überfüllt waren, war unserer schön fluffig und wir hatten ordentlich Platz zum Vorbereiten. Der Sprecher auf der großen Bühne etwa 200 Meter vor uns war sehr gut zu verstehen, und so bekamen wir auch mit, wie die Blöcke vor uns in Wellen ins Rennen gingen. Nochmal mit Lutz abgeklatscht, dann langsam lostraben, wieder stehenbleiben, wieder traben, schneller laufen, stehenbleiben, lostraben, endlich die Startlinie!

Auf einmal bin ich Marathonläufer.

Das Anlaufen ist etwas holprig, es ist halt viel los, aber durch die Wellenstarts und die Startblöcke ist man ja in etwa in einem Tempo unterwegs, daher geht es. Zunächst ist ein Schnitt von über 6:00 min./km auf der Uhr, aber dann kann ich etwas schneller laufen und bin perfekt im Plan. Bis km 5 laufe ich innerhalb der Toleranz, die ich mir überlegt hatte: zwischen 5:35 und 5:40 bleiben. 5:38 ist mein Schnitt, alles ist gut. An der ersten Verpflegungsstelle verliere ich locker 30 Sekunden, weil alle (auch ich) zum ersten Tisch rennen. Ich habe mir vorgenommen, bei jeder Wasserstelle zu trinken und dabei immer zügig zu gehen. Trinken ist wichtiger als ein paar Sekunden verlieren. Bis Kilometer 10, die Elbchaussee entlang geht es nun abwechselnd auf und ab. Trotzdem halte ich die Pace.

Ich merke, dass es langsam warm wird. Später höre ich, dass es zu diesem Zeitpunkt schon etwa 22° hat. Hinunter zum Fischmarkt, die Stimmung ist grandios. Die Leute schreien, tröten, trommeln, pfeifen, lärmen… Einfach großartig. Ich überlaufe die 10km-Matte und sehe, dass ich fast perfekt in der Zeit bin. Meine Pacetabelle, die ich ums Handgelenk trage, sagt mir, dass ich nur minimal zu langsam unterwegs bin. Der Forerunner meldet die Kilometer immer etwas früher. Anfangs sind es etwa 40 Meter, am Ende werden es 400 sein. Durch die großen Zeitanzeigen an den Matten (bei 10, 20, HM, 30 und 40) kann ich aber sehr genau überprüfen, wie ich liege. Lutz sehe ich hin und wieder, mal vor mir, mal neben mir, aber nach Kilometer 7 gar nicht mehr.

Es geht am Baumwall vorbei, wir lassen die Speicherstadt rechts liegen, ab geht’s in den Wallringtunnel. Den durchlaufe ich nach den beiden Hella-Halbmarathons damit zum dritten Mal in meinem Leben. Dieses Mal ist aber etwas anders: es gibt keine Abkühlung. Die Luft steht im Tunnel und ich bin froh, als ich wieder raus bin. Jetzt einmal um die Binnenalster, dann über die Kennedybrücke. Hier verpasse ich leider Martin aus dem RW-Forum, der sich dort zum Fotografieren platziert hat. Schade. Hier, bei Kilometer 16 nehme ich den ersten meiner vier Gelchips. Jetzt geht’s an der Alster entlang nach Norden, Richtung Winterhude. Etwa bei km 20 erwartet mich Anke mit den Kindern. Ich freue mich schon darauf, und beschließe, dort für (jeweils) einen Kuss stehen zu bleiben. Aber als ich an der vereinbarten Stelle vorbeikomme, steht da niemand. Ich bin enttäuscht und frage mich, ob ich sie vielleicht nur übersehen habe. Hinterher erfahre ich, dass die U-Bahn wegen Bauarbeiten nicht fuhr. Der „Schienenersatzverkehr“ klappte nicht und die drei waren wohl etwa 3 Minuten zu spät. Da Anke bei jeder offiziellen Zwischenzeit eine SMS bekommt, wird sie immerhin sehen, dass ich im Soll bin. Somit wird sie auch wissen, dass ich schon durch bin.

Ich überlaufe die 20 km-Matte erneut praktisch in perfektem Timing. Immer noch ein 5:38er Schnitt, aber locker fühle ich mich jetzt schon nicht mehr. Ich merke, dass ich wohl Tempo rausnehmen muss. Meine Halbmarathon-Durchgangszeit ist 1:58:59, ich bin also gerade noch im geplanten vier Stunden-Schnitt. Die beiden 4:00-Pacemaker überholen mich auch kurz darauf, und als ich sie ziehen lassen muss, wird mir klar, dass das heute sicherlich nichts mehr wird mit „Sub4“. Ich laufe nun nach Gefühl, mal mit 5:40, mal mit 6:00, und das klappt eigentlich sehr gut. Bei Kilometer 22 werfe ich den zweiten Gelchip ein, aber kurz darauf habe ich zum ersten Mal den Gedanken, zu gehen. Es ist mittlerweile drückend schwülwarm und jede Abkühlung an den Wasserstellen hält nur etwa 500 m an. Alle 2,5 km gibt es diese Wasserstellen, das ist toll. Ich trinke jeweils einen Becher, manchmal zwei und nutze die Wasserkübel, um meine Kappe komplett einzutauchen und mir das ganze dann über den Kopf zu kippen. Ich fange an, in 2,5 Kilometer-Abständen zu denken. Das wird mich im weiteren Verlauf ins Ziel retten. Ich ringe mir das Versprechen ab, vor km 30 nicht ein längeres Stück zu gehen. Bisher habe ich mir nur an den Verpflegungsstellen Zeit gelassen, bin aber nach dem Leeren der beiden Becher immer wieder zügig angelaufen. Die Wasserstelle bei km 30 kommt etwas vor der Matte und so überquere ich diese gehend bei 2:53:19. Ich rechne hoch: wenn ich jetzt einen 6:00er Schnitt halte, verliere ich noch etwa 20 Sekunden pro Kilometer, bei noch 12 aussstehenden km sind das schlappe 4 Minuten! Damit würde ich immer noch unter 4:15h bleiben. Das ist mein nächstes Ziel.

Das Problem ist nur, dass ich durch meine Gehpausen den 6:00er Schnitt nicht halten kann. Am Bahnhof Ohlsdorf schwappt die Stimmung erneut über. Es ist ein Hammer, was die Leute da abziehen. Laute Musik, tanzende Menschen, ein einziges Meer aus Fahnen, Geschrei und Musik. Wahnsinn. Kurz danach erblicke ich am Straßenrand ein bekanntes Gesicht. Einer aus dem Büro? Woher kenne ich den? Als neben ihm auf einmal eine Frauenstimme „Steffen“ schreit, und ich meine gute Freundin Nicola entdecke, wird mir klar: das war Gordo, ein Freund von Nicolas Mann Axel (der vermutlich auch da war, den ich aber nicht wahrgenommen habe). Ich kann noch kurz Nicolas Arm streifen und laufe weiter. Wenig später gehe ich erneut. Jetzt geht es die Alsterkrugchaussee runter, die ist mit dem Auto schon elend lang. Immer wieder muss ich gehen, laufe wieder an. Meist sind es Zuschauer, die mich dazu animieren. „Los, Steffen, weiter!“ und tatsächlich laufe ich weiter. Jedes Mal, aber auch wirklich jedes Mal sage ich dabei „hast ja recht!“. Es motiviert mich ungemein, zumal ich mich ja von Wasserstelle zu Wasserstelle hangle und diesen entgegen fiebere. Zwischendurch registriere ich, dass ich nach km 36 nun den längsten Lauf meines Lebens laufe. Auch das motiviert nochmal. Die paar Kilometer!

Ich weiß, dass am Klosterstern bei 37,5 km wieder die Hölle los sein wird. Das haben alle erzählt und viele haben davon geschwärmt. Ob es an der Vorfreude liegt oder auch daran, dass es mittlerweile ein wenig bedeckt ist, weiß ich nicht, aber ich fühle mich wieder erheblich besser. Ich laufe wieder deutlich mehr – langsam, aber ich laufe. Dann höre ich es schon, der Klosterstern naht. Hier wird nochmal eine Schippe draufgelegt. Ich klatsche die fünfzigste Kinderhand heute ab; es macht mir einen Riesenspaß, die Kleinen in meinen Lauf so mit einzubeziehen.

Da meine Schultern wegen meiner bescheuerten Armhaltung schon seit einigen Kilometern ordentlich schmerzen, setze ich eine fixe Idee in die Tat um: ich lasse mich massieren. Eine Liege ist frei und ich muss nicht lange nachdenken. Heute finde ich die Entscheidung ziemlich doof, aber vermutlich wollte ich mir nur so eine weitere Pause verschaffen. Die beiden Masseurinnen schauen mich groß an, als ich sage „Nacken und Schultern“. Meinen Beinen geht’s ja gut und so kriege ich die gewünschte Massage. Bestimmt zwei Minuten liege ich da und genieße. Danach kann ich wieder einfach anlaufen und tatsächlich sind die Schulterschmerzen weg. Sie kommen allerdings nach zwei Kilometern wieder.

Nur noch fünf Kilometer. Ich kann es kaum glauben. Die Rothenbaumchaussee ist aber auch ewig lang, schnurgerade und – wie ich vorher gelesen hatte – steigt sie leicht an. Alleine der Gedanke daran reicht, um wieder zu gehen. Wieder werde ich von netten Menschen am Straßenrand animiert, weiterzulaufen. Wie geil. Da, endlich ist der Dammtorbahnhof zu sehen, für mich so etwas wie der Beginn der letzten Etappe, denn jetzt sind es noch knapp zweieinhalb Kilometer. Plötzlich realisiere ich es: ich werde diesen Marathon beenden! Ich werde in absehbarer Zeit ein Marathoni sein! Da offenbar noch genug Adrenalin übrig ist, laufe ich nun wieder ein höheres Tempo. Die Tempotabelle um mein Handgelenk, die Paceanzeige meiner Uhr, all das habe ich schon seit Kilometern nicht mehr angeschaut. Ich habe nur noch die Gesamtzeit im Display und sehe, wie ich Kilometer abspule. Von der Esplanade geht es über die Dammtorstraße auf den Gorch-Fock-Wall. Hier habe ich sozusagen Heimspiel, denn der Gänsemarkt, wo mein Büro ist, ist in Sichtweite. Bei Kilometer 40 fühle ich mich fast frisch, und beschließe durchzulaufen. Nach dem unspektakulären Gorch-Fock-Wall geht es nun an der Laeiszhalle vorbei auf die Glacischaussee. Ich kann mir keine schönere Zielgerade vorstellen. Links und rechts säumen Tausende die Strecke, der Lärm ist nicht so groß, wie am Klosterstern oder in Ohlsdorf aber das „Zielgefühl“ kommt auf, dafür sorgen die Lautsprecherdurchsagen und natürlich: der Blick auf den Zielbogen. Ich nehme meine Kappe ab und hoffe, dass meine Familie hier irgendwo stehen wird. Ich habe tatsächlich die Kraft, eine Art von Zielsprint hinzulegen. Mein Forerunner zeichnet diesen in einem Tempo von 5:20 min./km auf, also das Tempo, das ich trainiert habe und bei allerbesten Bedingungen über die ganze Strecke gehen können soll… Unvorstellbar. Mich überkommt das zehnte Mal heute Gänsehaut und aus der schreienden Menge höre ich tatsächlich meine Kinder heraus. Ein schneller Blick zur Seite und ich sehe meine Frau, winke ihr kurz zu, freue mich unglaublich, sie doch noch alle drei erblickt zu haben und eile weiter diesem Symbol zu. Der Zielbogen, der das Ende meines ersten Marathonkapitels darstellen wird. Ich weiß schon vor Durchlaufen des Ziels, dass das nicht mein letzter Marathon gewesen sein wird. Ich weiß auch, dass dieses Gefühl des ersten Marathon-Finishs nie wieder kommen wird. Ich muss es genießen, muss es aufsaugen und möglichst lange speichern. Meine Arme kommen zögerlich nach oben, dann überlaufe ich die Matte und… bin Marathoni!

Finisher!
glücklich im Ziel und irgendwie frisch...

Leider habe ich keinen blassen Schimmer, wo Jessica und Lutz sind, hoffe dass sie gut angekommen sind und setze mich einfach an die Stelle, an der wir heute morgen geklönt hatten. Später erfahre ich, dass Lutz zwei Minuten vor mir ins Ziel gekommen ist, mit ähnlichen Zwischenzeiten. Irgendwie wie immer, Lutz! :-) Jessica musste leider schon bei km 18 mit Kreislaufproblemen aussteigen. Erholt Euch gut!

Ich fummle noch diesen bescheuerten Chip aus der Schnürung, fummle die Schnürsenkel auch wieder ordentlich in die Ösen zurück und dann gehe ich einfach aus dem Läuferbereich und falle meiner Frau in die Arme. Jetzt kommen Tränen der Rührung. Ich bin so unglaublich stolz. Meine Tochter Luise relativiert alles, indem sie mir ihre Zunge zeigt und sagt „kuck mal, ganz grün“. Ein grüner Slush, dieses Eiszeugs, ist schuld, und für eine Siebenjährige die eigentliche Sensation. 😀

Heute habe ich sicherheitshalber freigenommen, um meine Wunden zu lecken. Aber ich habe kaum Spuren davongetragen. Mein Kreislauf war nie ein Problem, nicht während des Laufs und auch nicht danach. Blasen habe ich – mal wieder – keine, eine einzige kleine Scheuerstelle am Oberschenkel, wo die Tights aufhören. Natürlich tun mir heute, einen Tag danach, die Beine weh, und meine Treppab-Technik ist ähnlich der eines Dreijährigen, Stufe für Stufe, schön langsam… Meine Achillessehnen und den amtlichen Muskelkater in den Waden habe ich ja schon erwähnt. Kopfmäßig schwebe ich immer noch im siebten Himmel. Ich plane bereits meinen nächsten Marathon. Frankfurt am 30.10. würde mir gut in den Kram passen! Da ist es dann vermutlich auch nicht so warm.

Wenn du laufen willst, lauf eine Meile. Wenn du ein neues Leben kennenlernen willst, dann lauf Marathon. … Emil Zátopek

10 Gedanken zu „Ich bin Marathon!“

  1. Boooooah! So ein zufriedenes Strahlen auf dem Gesicht – dann hast du alles, alles richtig gemacht! Hey, kneif dich mal, du bist Marathoni! Ganz ganz herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Zieleinlauf und zum Meistern aller Widrigkeiten … es ist erstaunlich, was in nur 4 Stunden alles passieren kann!

    Und vielen Dank für den packenden Bericht! Als wär man dabei gewesen … toll!

    Liebe Grüße, gute Erholung und noch eine schöne Zeit auf Wolke 7
    Anne

  2. Hi Steffen,

    verdammt schade, dass wir uns im Ziel nicht mehr getroffen haben!
    Aber ganz ehrlich: ich hätte in den ersten 10 Minuten auch keinen Spaß am Reden gehabt, ich habe mir meine Tüte geschnappt, mich hingesetzt und 10 Minuten nicht bewegt.

    Herzlichen Glückwunsch, du hast dich wirklich durchgebissen! Ich habe dich leider auch auf der Strecke nicht mehr gesehen, habe immer damit gerechnet das du deutlich vor mir bist. Wir sind uns wirklich sehr ähnlich – auch ich habe ab KM 31 nur noch in Wasserstellen gedacht, mich haben die Zuschauer nur zum Teil motiviert (wenn dir bei KM 37 & Übelkeit jemand zuruft „quäl dich, lauf!“ dann kommen auch andere Gefühle hoch…)

    Ich gehe mal davon aus, dass das nicht unser letzter Lauf war, so langsam kommt schon die Vorfreude auf das nächste Mal.
    Langsam, ganz langsam.

    Erhol dich gut, viele Grüße
    Lutz

  3. was für ein herrlich endorphingeschwängerter Erstlingstäterbericht. Da schwappt aus dem Bericht noch genug für die Leser rüber. So liebe ich das! Danke.

    Besonders gefällt mir am Blickwinkel des Erlebten die durchgängig positive Bewertung und Auffassung. Diese Zielstrebigkeit … Tunnelblick im richtigen Moment sozusagen. Ganz sicher war das nicht der letzte – da würd‘ ich was drauf wetten 😉

    Und ganz ganz Herzlichen Glückwunsch! Genieß es, schwelge und erhol dich.

  4. Hey Steffen!

    Schön geschrieben! :) Ich freue mich auch total für dich!
    Toll gelaufen, und nächstes Mal gibst du mir bitte etwas von deiner Nicht-Verbissenheit ab, dann laufe ich nicht so schnell an und werde mehr Spaß haben…

    Und ja, in Ohlsdorf soll die Stimmung ganz großartig gewesen sein, da waren auch Trommler (und meine Eltern standen da auch…) …

    Also, wir sehen uns am 18.6.!

    Liebe Grüße, Jessica

  5. Siehst du Steffen, jetzt weißt du, warum ich dich beneidet habe.

    Ein sehr schöner stimmungsvoller Bericht, vielen Dank fürs Mitnehmen :-)

    Vieles hat mich doch sehr an meine eigene Hitezschlacht erinnert……

    Erhole dich gut, und plane schonmal schön den nächsten !

    Viele Grüße
    Ulli

  6. Schööön, ein rührender Bericht– ich freu mich für dich!!
    Erhol dich gut.
    Dann sehn wir uns in Frankfurt… ;-))
    Liebe Grüße
    Nicole

  7. Hi Steffen,
    ein echt schöner Bericht, voll von Emotionen die du super rüber bringst. Umso schöner da du uns an deinem Training hast teilhaben lassen. Dein krönender Abschluß sozusagen.
    Herzlichen Glückwunsch nochmal und beide Daumen hoch, Marathoni.

    Gruß Henry

  8. Hey Marathoni,
    mal wieder ein ganz toller Bericht, gefühlt war man fast dabei. Danke das uns hast mitfiebern lassen!! Herzlichen Glückwünsch zu dieser super Leistung und mach weiter so!

    Viele Grüße
    Sonja

  9. Herzlichen Glückwunsch, Steffen!

    Ich bewundere dein Durchhaltevermögen bei dieser Hitze. Ich bewundere dich deshalb, weil ich mir ganz sicher bin, dass ich ausgestiegen wäre.

    Gruß aus den Bergen
    Sigerl

  10. Hey Steffen,
    klasse Bericht und an dieser Stelle natürlich auch nochmal herzlichsten Glückwunsch zum Finish! :)
    Dein Rennen war selbst im Live-Ticker schon spannend, der Bericht füllt das ganze nun mit Leben. Die ersten 20K wie ein schweizer Uhrwerk und dann die Hitze… Super gekämpft, das war wichtig für den Kopf!

    Frankfurt heisst also das nächste Ziel. Bist du dir sicher, dass du wirklich nach Hessen möchtest? 😀

    Viele Grüße,
    Simon

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