Artikel Nr. 100

Jajaaaa, ich weiß. Ich bin faul geworden. Naja, eigentlich war ich das schon immer. Aber hier halt so… Dies ist Artikel Nummer Hundert. Eins null null. Eigentlich etwas Besonderes. Ich habe aber wenig Besonderes zu berichten. Oder vielleicht doch?

Bis zum Marathon sind es noch knapp drei Wochen. Ich fühle mich super vorbereitet und freue mich tierisch auf dieses Erlebnis. Eine Bekannte mit Marathon-Erfahrung meinte, man könne es darauf reduzieren, dass sie Marathons eigentlich nur wegen des Zieleinlaufs läuft. Ui. Da freue ich mich dann gleich noch viel mehr drauf! Sicherlich werde ich bei Kilometer 30 (irgendwo in der Nähe des Friedhofs Ohlsdorf – vermutlich wurden genug Witze darüber gemacht) und auf den folgenden 12 Kilometern einfach nur hoffen, dass dieses blöde Zieltor endlich auftaucht, aber wenn’s dann da ist – und ich hoffe sehr, es bis dahin einigermaßen aufrecht zu schaffen – dann will ich den Moment auch genießen!

Den letzten LaLa musste ich tatsächlich nach nichtmal 30 km abbrechen. 35 hätten es werden sollen, aber mein Kopf wollte nicht mehr. Egal, die Umfänge waren ok, vier 30er sind’s dann doch geworden. Die Tempoläufe habe ich fast ausnahmslos gut geschafft, beim letzten Halbmarathon habe ich die Steuerzeit sogar noch um 2 Minuten unterboten, jetzt wird noch eine Woche regeneriert, dann zwei Wochen getapert und dann…

Ich hoffe, dass ich nach dem Lauf nicht in ein großes Loch falle. Erstmal wird das Training natürlich eingestellt bzw. drastisch reduziert, dann folgen auch schon die Ferien mit Urlaub usw. Da wird auch nicht so viel gelaufen (der Trainingsplan dafür steht sogar schon), aber im September folgt ja noch der 24-Stunden-Lauf meines Vereins, bei dem ich wohl 40 km in der Staffel laufen möchte und dann noch ein paar Kilometerchen „Freestyle“ obendrauf. Das wird der zweite Höhepunkt dieses Jahr. Mindestens einen Halbmarathon will ich im Herbst aber schon noch draufsetzen. Meiner Frau habe ich erstmal versprochen, dass ich mich wieder auf diese Distanz konzentrieren werde, alleine wegen der weniger zeitaufwändigen Vorbereitung. Nur: die gleiche Bekannte, die das mit dem Zieleinlauf beim Marathon sagte, sagte auch: „wenn Du erstmal einen gelaufen bist, lässt Dich das nicht mehr los“. Ob meine Frau das liest?

2 Gedanken zu „Artikel Nr. 100“

  1. Ohne je Marathon gelaufen zu sein: Ich stell mir die Wartezeit jetzt richtig stressig vor … du willst, dass es losgeht, fragst dich die ganze Zeit, ob du wirklich genug und das Richtige trainiert hast, wißt, dass du nichts mehr nachholen kannst … und noch 3 Wochen bis zur „Reifeprüfung“.

    Ich drück die Daumen, dass deine Premiere zum tollen Erlebnis wird … und wenn dich deine Frau dann so glückstrahlend auf den Finisherfotos sieht, ist vielleicht das letzte Wort in Sachen „Nummer Zwo“ doch noch nicht gesprochen. 8)

    LG,
    Anne

  2. Danke Anne für’s Daumendrücken!

    Insgeheim hoffe ich ja auch, dass sie mich noch einen laufen lässt. Denn irgendwie weiß ich, dass das wohl nicht der letzte Marathon gewesen sein wird…

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