heute so, morgen so…

Nachdem ich letzten Sonntag nach meinem 31km-Lauf ordentlich rumgeheult habe, bekam ich doch von recht vielen Leuten (auch hier, was mich immer besonders freut) Zuspruch. „Jaja, das ist schon so. Trainier‘ weiter, Du wirst schon sehen“ war der Tenor.

Dienstag gab’s noch ’nen recht hurtigen Tempolauf beim Lauftreff, aber schon am Donnerstag habe ich meine Intervalle komplett versemmelt. Diesmal war ich aber recht entspannt und habe die Einheit einfach abgehakt. Am Freitag bin ich dann nochmal 16 km Tempo gelaufen und fand’s super. Samstag war nix und Sonntag stand dann wieder ein LaLa über 30 km an. „32-35 km“ genauer gesagt. Ich habe mir bei gpsies.com einen Rundkurs von 35 km zusammengeklickt, und dabei bei km 20 eine „Not-Abzweigung“ nach Hause eingerichtet, die die Strecke auf insgesamt 25 km verkürzt hätte. Im Nachhinein war das Quatsch, denn natürlich war ich nach 20 Kilometern noch nicht so fertig, dass ich mich für die Abkürzung entschieden hätte…

Bei bestem Wetter (etwa 10°, Hochnebel und Sonne) habe ich den Lauf super überstanden. Mein Trinkgürtel mit 0,5l Kapazität hat sich dabei allerdings als nicht aureichend erwiesen. Zum Glück wohnen Freunde auf der Strecke, bei denen ich nach 25 km nochmal nachtanken konnte. Bei km 26 wurden meine Beine schwer, ab da wurde ich auch merklich langsamer. Ich denke, das hängt mit dem Stoffwechsel zusammen. Das Problem dürfte sich beim Marathon allerdings nicht oder zumindest nicht in dem Maße ergeben, weil ich dann ja mittels Gel-Chips und sonstigem Gedöns Nahrung zuführen werde.

Ich habe auch diesmal einen Gel-Chip genommen. Allerdings erst bei km 32, hauptsächlich, um nach dem Lauf schneller zu regenerieren. Vielleicht hat mir das Ding noch auf den letzten Metern geholfen, am Ende bin ich auf jeden Fall nach 35,1 km happy aber platt wieder zu Hause angekommen. Diesmal habe ich den Lauf aber viel viel besser weggesteckt als die letzten beiden LaLas über 29 und 31 km. Es ging mir recht schnell wieder recht gut. Ich werde wohl in der Marathon-Vorbereitung nicht mehr so weit laufen und auch nicht mehr so lange (3:33h). Aber ich weiß jetzt, 35 km schaffe ich, die sieben fehlenden Kilometerchen krieg ich vermutlich auch noch irgendwie hin! Wieder mal eine Einheit für den Kopf.

So bin ich: gestern noch am Zweifeln, heute zuversichtlich! Mal sehen, was morgen ist 😉

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