Regen, Sonne, Wind, LaLaLa

Für den heutigen LaLaLa (langer, langsamer Lauf) hatte ich mir 25 km vorgenommen. Bei 12 Grad Aussentemperatur und einer Vorhersage, die „Regenschauer mit sonnigen Abschnitten“ angekündigt hatte, war ich zunächst etwas unschlüssig, was ich anziehen sollte.
Ich entschied mich dann – erstmals seit dem Frühjahr – wieder für lange Tights. Das fühlt sich richtig seltsam an. Normales Shirt und eine regenfeste Laufjacke mit Reißverschluß, um etwas regulieren zu können, falls es mir zu warm werden würde. Schon bald wurde es mir in der Tat zu warm, denn die Sonne kam raus. Aber schon nach 6 km kam ich in einen kräftigen Schauer, also wieder zu die Jacke. Meine Kappe hielt mir den Regen aus dem Gesicht, das ist für mich immer schon fast die halbe Miete. Wenig später dann kein Regen mehr, dafür aber fieser Wind, noch unangenehmer als Regen. Dann wieder Sonne und Wind, dann Nieselregen und kein Wind, dann wieder nur Wind – es war Aprilwetter im September. Meine Kleidungswahl erwies sich als absolut perfekt, gut gegen den Regen, gut gegen den Wind und bei sonnigen Abschnitten durch den „Klima-Reißverschluß“ wurde es auch nicht zu warm.
Getrunken habe ich wieder erst nach 15 km, und nach 18 km einen Power-Riegel verdrückt. So kam ich nach knapp 25 km und etwa zweieinhalb Stunden wieder wohlbehalten zu Hause an.
Ach: eine nette Begebenheit noch: kurz bevor ich wieder zu Hause war, fuhr neben mir ein Auto langsam her. Die Fahrerin sprach mich an „sie sind aber lange unterwegs, ich habe sie heute Morgen schon gesehen!“ Ich antworte „ja, zweieinhalb Stunden jetzt“ und sie „wow, für Berlin?“ „nein, nur so“ „Na dann noch viel Spaß!“
Sowas finde ich klasse, auch wenn ich eigentlich für den Süderelbe-Halbmarathon trainiere…

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