ein kurzer LaLa

Am gestrigen Sonntag wollte es der Zufall, dass ich plötzlich und unerwartet zwei Stunden zu meiner freien Verfügung hatte. Auf’s Sofa, Fernseher an, XBox daddeln oder am PC sitzen, das waren noch bis vor kurzem meine logischen Optionen für so viel Freizeit.Ich habe ja aber glücklicherweise wieder den Laufvirus in mir, und so zog ich mich flugs um, und lief los. Die neue Umgehungsstraße mit astreinem Fahrradweg war noch nicht erlaufen, also war zumindest ein Teil der Strecke bereits klar. Der Rest ergab sich dann mehr oder weniger zwangsläufig.

Ich plante, etwa 10-12 km zu laufen. Dabei wollte ich nach etwa 8 km schauen, wie es mir geht, um die Runde dann ggf. noch zu verlängern. Bei fast idealen Bedingungen (bedeckt, ab und zu Sonne, nicht ganz 20 Grad) lief ich ziemlich locker und gemütlich ohne auf die Zeit zu achten. Da ich weiterhin frisch war, nahm ich in der Tat noch einen kleinen Umweg mit, und lief nach ziemlich genau 1½ Stunden wieder zu Hause ein. Mein linkes Knie meldete sich kurz, durch etwas andere Belastung konnte ich das aber lösen.

13,7 km waren es geworden. Spannend, dass ich das relativ locker und problemlos laufen konnte. Der Körper merkt sich doch einiges. Fühlt sich aber schon ein bißchen an wie ein LaLa. Alles unter 20 km bezeichne ich mit all meiner zusammengenommenen Überheblichkeit allerdings nicht als langen Lauf – mit etwas gutem Willen vielleicht noch als kurzen LaLa.

Der letzte Lauf über 13,7 km war besagter Ratzeburger Adventslauf, bei dem das Schicksal seinerzeit – vor fast zwei Jahren – seinen Lauf nahm. So gesehen war es doch ein LaLa. :)

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