Trinken? Ja, aber wie und wann?

Es geht hierbei um das Trinken beim langen Lauf. Also sagen wir mal, alles was so über 90 Minuten hinaus geht. Im Sommer vielleicht auch schon ab 60 Minuten. Das zeigt auch schon das eigentliche Problem: das Wetter hat sicherlich Einfluss darauf, ob man was trinken sollte oder nicht. Dazu kommen individuell verschiedene Bedürfnisse

  1. Schwitzen und Durst 
    Nicht jeder schwitzt gleich, nicht jeder bekommt nach der gleichen Zeit Durst.
  2. Gewohnheit und Konditionierung
    wer es sich angewöhnt hat, nach einer Stunde zu trinken, wird eine gute Chance haben, auch immer etwa nach einer Stunde Durst zu bekommen.
  3. Logistik und Laufgefühl
    Ob Trinkgürtel, Trinkrucksack, Flasche in der Hand, deponierte Flasche oder auf der Strecke einkaufen (Tanke, Kiosk): den einen nervt’s, der andere findet’s toll. Wer drei Stunden läuft und dabei 2 Liter trinken möchte, muss sich schon überlegen, wie er an sein Getränk kommt. Wer das Geschwappe eines Trinkgürtels nicht haben will, muss eben evtl. etwas deponieren.

Das Thema ist also nicht so einfach zu klären. Jeder muss es ausprobieren und die beste Lösung für sich finden. Ich mag meinen Trinkgürtel mit 4 kleinen 125ml Flaschen, die ich mit Wasser aus der Leitung fülle. In zwei dieser Flaschen kommt ein wenig normales Kochsalz, um Natriumverlust durch das Schwitzen auszugleichen (die trinke ich dann zuletzt aus). Manchmal, wenn es sehr warm ist, nehme ich zusätzlich eine Halbliter-Flasche in die Hand. Ist zwar nicht so toll beim Laufen, nützt aber nix. Vom Deponieren halte ich nichts, da ich ungerne mehrere Runden „beim Langen“ laufe, sondern einen großen Rundkurs. Dabei komme ich auch nicht an einer Tanke vorbei…

Tut mir ja leid, dass ich nicht mehr helfen kann, aber jeder muss selbst ausprobieren und entscheiden, was ihm am besten liegt!

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