Gefühltes Training

Zeit zum Laufen ist rar dieser Tage, aber so langsam aber sicher fühlt sich das wieder wie Training an. Zwar gab es letzte Woche den Feiertag, da am 1. Mai mein Freund Christoph aber Jahr für Jahr erneut seinen Geburtstag feiert, fiel der Tag als Trainingstag weg.

Donnerstag nach der Arbeit war ich platt, Freitag ging aber. Ich hatte die Wahl zwischen der Dienstagseinheit (Intervalle), der Donnerstagseinheit (Tempolauf) und der Samstagseinheit (langsam kurz), da ich mir noch nicht sicher war, ob ich drei Tage nacheinander laufen wollte.

Letzten Endes fiel die Wahl auf den Tempolauf. 8 km im HMRT (Halbmarathon-Renntempo) sollte es werden. Der Plan spuckte einen Zeitkorridor von 5:31 bis 5:45 min./km aus, das würde ein echter Test werden. Nach einer kurzen Einlaufphase (die ich schon in 5:45 lief), haute ich doch tatsächlich 8 km im 5:29er Schnitt raus, trudelte noch etwas aus, und hakte die Einheit als vollen Erfolg ab. Keinen Erfolg hatte ich jedoch bei der allergischen Reaktion, die mein Immunsystem auf den Pollenflug lostrat. Ich hatte den Rest des Abends und Samstag damit zu tun. Somit war auch klar, dass ich Samstag aussetzen würde und Sonntag den langen Lauf ggf. wegen der Allergie kürzen müsste.

Interessanterweise war der Sonntag aber komplett erträglich, so dass ich 18 km in etwa 2 Stunden lief. Ich holte mir zwar einen ordentlichen Sonnenbrand, aber der Lauf in der Sonne ging erstaunlich gut. Die Temperaturen um 20 Grad ließen sich gut aushalten. Dafür sorgte auch ein kühler Wind, der mich in schattigen Passagen durchaus frösteln ließ.

Meine Knie beschweren sich wieder massiv, auch heute noch den ganzen Tag, aber das kenne ich ja schon. Diese Woche werde ich den Feiertag nutzen können, ob ich am Wochenende zwei Läufe mache, weiß ich noch nicht.

Eine Information noch am Rande: mein Lauffreund Klaus hat am Samstag den Helgoland Marathon in seiner Altersklasse (M50) gewonnen! Hammergeil, Klaus! Ein fünfter Platz insgesamt ist auch aller Ehren wert. Du bist echt ein Kracher.

 

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