4-3-2, wow

Freitag stand also die „Abwärtstreppe“ an. 4km, 3km, 2km in 5:34-5:48 mit 2km und 1km Trabpause. Mir war nicht so klar, was da auf mich zukommen wird.

Die erste Entscheidung: es werden die neuen Neutralschuhe genommen. Wenn es heute wieder Schmerzen gibt, gehen die Dinger zurück. Also die „Air Max Motos“ angezogen und los. Weia, gleich nach 200 Metern: ein Ziehen in der rechten Achillessehne. Kurz danach schmerzte die linke Wade, dann folgte die Rechte. Na toll.

Gnadenlos signalisierte mir der Forerunner, dass das Einlaufen nun vorbei sei, und ich nun eben 4km in 5:34 laufen sollte. Gut, dann los. Lief ganz gut und bald hatte ich mich bei 5:27 eingependelt. Ja, klar. Zu schnell. Wie immer bei den Intervallen. Also etwas Gas weg, 5:29. Reicht noch nicht. Langsamer! Nach 2km stand da 5:31. Damit würde ich leben können. Die restlichen 2km spulte ich dann noch locker ab und hatte es sogar „geschafft“, die ersten 4.000 mit 5:33/km zu laufen. Sehr gut.

Also nun traben. Ich versuche hierbei meinen Puls auf etwa 140 runterzukriegen, das sind etwa 70% meiner maximalen Herzfrequenz. Zeit zum Nachdenken. Jaja, die Schuhe, die Achillessehne, die Wad… Moment! Die Achillessehne? Kein Schmerz mehr! Die Waden ziehen noch gut aber die Sehne spüre ich nicht mehr! Etwas irritiert lief ich weiter, hatte ich mich insgeheim doch schon damit abgefunden, die Schuhe wieder zurückzugeben.

Das nächste Intervall (3km) lief ich in 5:28/km. War anfangs etwas schwieriger, aber dann gut zu halten. Nächste Trabpause. Ja, gibt’s das? Beide Waden völlig in Ordnung! Unglaublich. Ich hatte die Schmerzen „weggelaufen“. Vermutlich nur Anpassungsprobleme, Muskelkater, wegen der neuen Schuhe ohne Stütze!

Mit diesem Wissen konnte ich die letzten 2km elanvoll angehen, musste etwas beißen, aber Intervalle müssen ja ein bißchen wehtun… 5:32/km stand am Ende auf der Uhr und ich hatte das Intervalltraining wieder viel besser überstanden als befürchtet!

Und: die Schuhe behalte ich!

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